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Anlagerendite und Verzinsung

Anlagerendite 2022 und Verzinsung der Sparguthaben

Das vergangene Jahr war anspruchsvoll, geprägt von Krisen, hohen Inflationsraten und steigenden Zinsen. Dementsprechend unberechenbar agierten die Anlagemärkte. In diesem schwierigen Umfeld waren leider auch die Pensionskassen mit negativen Renditen konfrontiert. Mit Ausnahme der Immobilien-Anlagestiftungen und alternativen Anlagen haben die weiteren Anlagekategorien mit negativen Renditen abgeschlossen. Mit einer Anlagerendite von minus 12,3 Prozent fiel das Jahr 2022 entsprechend unbefriedigend aus.

Die Verwaltungskommission hat gestützt auf dieses Resultat entschieden, die Sparguthaben und die Zusatz-Sparguthaben «Vorzeitige Pensionierung» und «Überbrückungsrente» per 31. Dezember 2022 mit 1,0 Prozent zu verzinsen.

Weiter hat die Verwaltungskommission entschieden, die Sparguthaben und die Zusatz-Sparguthaben «Vorzeitige Pensionierung» und «Überbrückungsrente» bei unterjährigen Mutationen im Jahr 2023 mit 1,0 Prozent (Mutationszinssatz) zu verzinsen.

Die Altersrenten sowie die über das BVG-Minimum hinausgehenden Hinterlassenen- und Invalidenrenten werden aufgrund der Unterdeckung 2023 nicht der Teuerung angepasst.

Das negative Anlageergebnis sowie die Kosten für die Verzinsung belasten den Deckungsgrad der BLVK. Dieser wird voraussichtlich von 98,4 Prozent im Vorjahr auf rund 90,0 Prozent sinken. Darin enthalten ist eine Rückstellung für eine allfällige zukünftige Senkung des technischen Zinssatzes auf 1,5 Prozent.

Dabei gilt es zu beachten, dass die Zahlen für das Jahr 2022 auf internen Berechnungen beruhen und noch nicht revidiert sind. Die definitiven Zahlen liegen Mitte April 2023 vor.