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Vorsorgeleistungen

Die BLVK ist eine öffentlich-rechtliche Vorsorgeeinrichtung mit Sitz in Ostermundigen und versichert ihre Mitglieder gegen die wirtschaftlichen Folgen von Alter, Invalidität und Tod. Wir sind eine Kasse im Beitragsprimat und decken die Leistungen nach dem Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG). Zusätzlich versichern wir einen überobligatorischen Teil, basierend auf dem Gesetz über die kantonalen Pensionskassen (PKG) und unserem Standardvorsorgereglement (StVR-BLVK).
Informationen für neueintretende Personen finden Sie im  Merkblatt Uebersicht

Bei Auflösung des Arbeitsverhältnisses endet in der Regel auch Ihr Versichertenverhältnis bei der BLVK, es sei denn, es besteht ein Anspruch auf Alters-, Invaliden- oder Hinterlassenenleistungen. Nachdem uns Ihr Arbeitgeber den Austritt gemeldet hat, stellen wir Ihnen einen Fragebogen zu. Darin teilen Sie uns mit, an welche Institution die Austrittsleistung (auch Freizügigkeitsleistung genannt) überwiesen werden soll.
Informationen für austretende Personen finden Sie im Merkblatt Austritt

Die BLVK versichert Sie im Rahmen des Gesetzes über die berufliche Vorsorge (BVG) gegen die wirtschaftlichen Folgen von Alter, Invalidität und Tod. Die Leistungen der BLVK aus der 2. Säule (Pensionskasse) sollen zusammen mit den Leistungen aus der 1. Säule (AHV/IV) die Fortsetzung der gewohnten Lebenshaltung in angemessener Weise erlauben. Die dazu nötigen Gelder werden in Form von monatlichen Beiträgen zum einen Teil durch Ihren Arbeitgeber, zum anderen durch Sie selbst finanziert. Die entsprechenden Lohnabzüge entnehmen Sie Ihrer Gehaltsabrechnung sowie dem Vorsorgeausweis der BLVK.
Mehr zu den Beiträgen sowie zur Wahl des Sparplans entnehmen Sie dem Merkblatt Beiträge und Vorsorgepläne

 

Sofern das in der Pensionskasse angesparte Guthaben nicht ausreicht, um die Ihrem aktuellen Lohn entsprechende maximal mögliche Rente zu erreichen, haben Sie unter gewissen Umständen die Möglichkeit, freiwillige Einzahlungen vorzunehmen, die steuerlich abzugsberechtigt sind und zur Erhöhung Ihrer zukünftigen Leistungen führen. Die detaillierten Bestimmungen sind in Art. 11 des Standardvorsorgereglements (StVR-BLVK) geregelt.
Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie im Merkblatt freiwillige Einlage.

Wie sehen die Invaliditätsleistungen der BLVK aus?

Ist eine versicherte Person im Sinne des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) invalid, so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente, falls sie beim Eintritt der Arbeitsunfähigkeit, deren Ursache zur Invalidität geführt hat, bei der BLVK versichert war. Der Entscheid der IV über den Beginn der Invalidität und den Invaliditätsgrad ist für die Entscheidung über den Anspruch auf eine Invalidenrente der BLVK verbindlich. Die BLVK richtet folgende Leistungen aus:

  • Invalidenrente
    Die jährliche, volle Invalidenrente der BLVK entspricht dem bis zum ordentlichen Rentenalter (65) projizierten Sparguthaben, multipliziert mit dem im ordentlichen Rentenalter anwendbaren Umwandlungssatz.

 

  • Kinderrente
    Die Kinderrente beträgt 15% der laufenden Invalidenrente. Sie wird für Kinder bis zum Alter 18 zuzüglich zur Invalidenrente ausgerichtet. Für Kinder, welche sich noch in Ausbildung befinden, wird sie höchstens bis Alter 25 ausgerichtet.

 

Wann kommt es zu einer Überentschädigung?

Die Leistungen der BLVK werden bei Überentschädigung gekürzt. Eine Überentschädigung liegt vor, wenn die Invalidenleistungen der BLVK mit den Leistungen der Militärversicherung, der Unfallversicherung oder anderen Sozialversicherungen oder Vorsorge- und Freizügigkeitseinrichtungen zusammentreffen und insgesamt 90% des mutmasslich entgangenen Verdienstes überschreiten.
 
Weitere Einzelheiten entnehmen Sie unserem Vorsorgereglement (StVR-BLVK)

Hinterlassenenleistungen

Beim Tod einer verheirateten oder in eingetragener Partnerschaft lebenden versicherten Person sowie bei einer der BLVK zu Lebzeiten gemeldeten Lebenspartnerschaft besteht unter gewissen Voraussetzungen Anspruch auf Hinterlassenenleistungen. Dabei handelt es sich in der Regel um Rentenzahlungen, aber auch ein Todesfallkapital kann allenfalls beansprucht werden. Hier finden Sie eine Kurzübersicht zu den einzelnen Leistungen sowie zu den wichtigsten Voraussetzungen. Die detaillierten Regelungen finden Sie in den Artikeln 18–22 des Standardvorsorgereglements StVR-BLVK..

Meldung eines Todesfalles

Sofern Sie als angehörige Person den Todesfall einer bei der BLVK versicherten Person mitteilen müssen, bitten wir Sie um schriftliche Mitteilung. Bitte lassen Sie uns eine Kopie der offziellen Todesurkunde sowie Ihre Kontaktangaben für allfällige Rückfragen zukommen.

Sofern Sie als begünstigte Person für Hinterlassenenleistungen den Todesfall einer angehörigen Person mitteilen, bitten wir Sie zudem darum, auch Ihre Kontoverbindung für die Ausrichtung von Leistungen mitzuteilen.

Bei einer Ehescheidung oder Auflösung einer eingetragenen Partnerschaft stellt sich die Frage nach der Teilung des gemeinsamen Vermögens. Dazu gehören auch die Ansprüche aus der beruflichen Vorsorge der Ehepartner. Nach dem seit 2017 geltenden Scheidungsrecht muss das während der Ehe erworbene Vorsorgeguthaben grundsätzlich hälftig geteilt werden.
Mehr zum genauen Vorgehen erfahren Sie im Merkblatt Scheidung.

Bei einer Reduktion des Jahreslohnes ab Alter 58 haben Sie grundsätzlich die Wahl zwischen der Reduktion des versicherten Lohnes oder eines Teilaltersrücktrittes mit Bezug einer Teilrente. Wünschen Sie weder bereits eine Teilrente noch eine Reduktion der zukünftigen Leistungen, sondern möchten die versicherten Leistungen aufrechterhalten, können Sie unter bestimmten Voraussetzungen eine Weiterversicherung beantragen.
Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie im Merkblatt
Weiterversicherung ab Alter 58.

 

 

Das ordentliche Rücktrittsalter liegt für Frauen und Männer bei 65 Jahren. Als versicherte Person können Sie sich zwischen dem vollendeten 58. und dem 70. Altersjahr pensionieren lassen. Sie haben die Wahl zwischen einem ordentlichen, einem gestaffelten, einem aufgeschobenen oder einem vorzeitigen Altersrücktritt und Sie entscheiden, ob Sie die Altersleistung ausschliesslich in Rentenform beziehen oder ob Ihnen ein Teil in Kapitalform ausbezahlt werden soll.
Mehr Informationen zum Thema sowie zur Berechnung der Altersrente finden Sie im Merkblatt Altersrücktritt.

Der unbezahlte Urlaub bedeutet grundsätzlich das Ende der Versicherungspflicht in der BLVK, da seitens des Arbeitgebers während dieser Zeit keine Lohnzahlungspflicht besteht. Um zu verhindern, dass versicherte Personen bei einem unbezahlten Urlaub ihren Versicherungsschutz verlieren, werden die Risiken Tod und Invalidität automatisch weitergeführt. Ein Verzicht auf die Risikoversicherung ist möglich.
Mehr zum Thema finden Sie in unserem Merkblatt unbezahlter Urlaub.